Für viele Pilotinnen und Piloten ergibt sich aus der Corona-Krise die unmittelbare Notwendigkeit einer beruflichen Neuorientierung, wenn der Fokus auf einen rasch verfügbaren, sicheren Arbeitsplatz gelegt wird. Die Fähigkeiten von Pilotinnen und Piloten sind sehr gefragt! Nicht nur in der Luftfahrt, sondern auch in Projekten zur Implementierung von Software und bei der Optimierung von Geschäftsprozessen.
Für viele Pilotinnen und Piloten ergibt sich aus der Corona-Krise die unmittelbare Notwendigkeit einer beruflichen Neuorientierung, wenn der Fokus auf einen rasch verfügbaren, sicheren Arbeitsplatz gelegt wird. Die Fähigkeiten von Pilotinnen und Piloten sind sehr gefragt! Nicht nur in der Luftfahrt, sondern auch in Projekten zur Implementierung von Software und bei der Optimierung von Geschäftsprozessen.

Als Vereinigung Cockpit e.V. möchten wir unsere Mitglieder unterstützen, um sich im Bedarfsfall in alternativen Berufsfeldern zu orientieren. Dazu haben Mitglieder unserer Task Force „Berufe“ Gespräche mit Ralf Ruthardt geführt. Wir freuen uns über die Initiative der Ruthardt Consulting GmbH.
Björn Reimer
Vorstand | Flight Safety

Ihre Aufgaben als Business Consultant:

  • Sie wirken an Projekten zur Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen mit.
  • Sie analysieren die Möglichkeiten des Einsatzes innovativer Software Solutions.
  • Sie setzen die Projekte im Team um: Analyse, Lösungsfindung, Koordination der Umsetzung, Tests, Schulungen.
  • Sie werden innovative Technologien, wie Process Mining, Robotics Process Automation (RPA) und Solutions der SAP® nutzen.
  • Sie übernehmen zunehmend die Verantwortung für Projekte.

Das erwartet Sie:

  • Sie erwartet eine professionelle Einarbeitung in den Kontext der Software Solutions von SAP® und in wichtige, innovative Solutions für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.
  • Sie sind Bestandteil eines motivierten und kollegial agierenden Teams.
  • Förderung der Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten und anteilig Homeoffice.
  • Ein attraktives, leistungsbezogenes Gehalt und abhängig der Aufgabenstellung inklusive eines Firmenfahrzeugs.

Der Bewerbungsprozess

  • Sie senden eine aussagekräftige Bewerbung.
  • Ihre Bewerbungsunterlagen werden von Mitarbeitenden der Ruthardt Consulting GmbH und ggf. in Zusammenarbeit mit externen Rekrutierungsexperten gesichtet und geprüft.
  • Im positiven Fall kommt es zu einem Interview, in welchem Ihnen unter anderem ausführlich die Einarbeitungs- und Schulungsmaßnahmen und der Berufsalltag als Consultant erläutert wird.
  • In einem gegebenenfalls zweiten Termin werden Fragen zur Eignung vertieft und optional konkrete Inhalte eines Anstellungsverhältnisses besprochen. Letzteres kann in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der einstellenden Unternehmen (z. B. Tochtergesellschaft der Ruthardt Consulting GmbH oder andere Unternehmen) oder mit Personalberatern erfolgen.

Ihre Bewerbung senden Sie per Email an career@ruthardt.de oder Sie nutzen unser Bewerbungsformular.

Aufstehen, Morgenroutine und ab zur Arbeit… doch direkt danach hört die Routine bereits wieder auf: Denn wo ist heute „die Arbeit“? Vor Ort beim Kunden in München, Hamburg, Amsterdam, im Büro oder doch im Homeoffice – genauso vielfältig wie die Orte sind auch die Tätigkeiten eines Business Consultants.
Somit besteht täglich die Herausforderung, bei allen Tätigkeiten stets die richtigen Prioritäten zu setzen und den Überblick zu behalten. Dabei helfen sowohl moderne Software als auch „konservative Abstimmungsgespräche“ – face-to-face, per Videoanruf oder Telefon. 

Mein Name ist Gerald Dittus und ich bin seit nunmehr fast zehn Jahren bei der
bc-competence gmbh (eine Tochtergesellschaft der Ruthardt Consulting GmbH ) beschäftigt. Ich bin ein Quereinsteiger und war die ersten zwei Jahre als Consultant, dann als Senior Consultant und nunmehr als Manager Consulting und Projektmanager in einer führenden Position im Bereich SAP® Process Automation tätig.

In unseren Projekten automatisieren wir kaufmännische Geschäftsprozesse: Zum Beispiel eingehende Lieferantenrechnungen, Bestellbestätigungen oder Kundenbestellungen. Dabei setzen wir innovative Technologien unter anderem zur Interpretation von Daten ein und sorgen für automatisierte Workflows.

In der Projekttätigkeit beginnt es in der Regel mit einem Kick-Off beim Kunden, gefolgt von der Durchführung eines Leitfaden-Workshops (Konzeptphase). In diesem Workshop wird besprochen und dokumentiert, wie die zukünftigen Geschäftsprozesse durch den Einsatz von Softwarekomponenten automatisiert werden sollen. Voraussetzung für einen erfolgreich durchgeführten Workshop ist es, die Geschäftsprozesse zu verstehen und analysieren zu können. Dabei gilt es die Antwort auf die zentrale Frage zu finden, ob es bereits andere Lösungen oder neue Wege gibt, um den Prozess effizienter und effektiver zu gestalten. Hier erwarten unsere Kunden wegweisende und gut begründete Lösungsvorschläge. Nach den gemeinsamen Workshops und Abstimmungsgesprächen mit Anwenderinnen, Anwendern, den Ansprechpartnern in der IT und mit dem Management des Kunden folgt die Implementierungsphase. Da sich die Software und die Rahmenbedingungen in der IT stets ändern, muss sich ein Business Consultant sein (Arbeits-)Leben lang in neue Umgebungen eindenken, offen für Innovationen und stets neugierig sein. Um ein Unternehmen beraten zu können, müssen die eingesetzte Software und die betroffenen Geschäftsprozesse verstanden werden.


Die Implementierung besteht darin, die einzusetzende Software gemeinsam mit IT-Consultants und ggf. Softwareentwicklung so einzustellen, dass der besprochene Leistungsumfang abgebildet werden kann. Anschließend erfolgen die Testphase und die GoLive-Begleitung der User. Viele Abstimmungen und remote bzw. vor-Ort-Termine sind notwendig, um ein erfolgreiches Projekt zu realisieren. Dazu muss man als Business Consultant den Überblick behalten und gut kommunizieren können. Bei den Projekten in unterschiedlichsten Branchen, mit verschiedensten Menschen und in fremden Kulturkreisen bedarf es einer daher einer eindeutigen Kommunikation, eines sicheren Auftretens sowie ein großes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen. Wir ändern nicht nur Geschäftsprozesse, wir ändern Lebenswelten für die Mitarbeitenden in den Unternehmen! Bei diesem Prozess sollen alle Beteiligten mitgenommen werden. Dabei sind wir als Business Consultants eine schaffende Kraft, sind Berater und sehen in den Projekten die Projektteilnehmer nicht nur als Kunden, sondern als gleichwertige Partner. Als Consultants haben einen Überblick über die Geschäftsprozesse im Unternehmen, hören genau zu und erkennen Bedarfe, wo von uns Mehrwerte eingebracht werden können.


Da nicht nur ein Projekt einem Business Consultant zugewiesen wird, sondern mehrere Projekte parallel bearbeitet werden, gilt es zu priorisieren: Was ist wichtig, was ist dringend? Einen klaren Kopf zu behalten trotz operativer Hektik, darin liegt oftmals die Herausforderung im Berufsalltag. Das Projektmonitoring und Controlling gehören genauso dazu wie die operative Umsetzung. Den Blick dafür zu haben, ob die Projekte in der vereinbarten Zeit, mit dem vorhandenen Budget und in der dokumentierten Qualität umgesetzt werden können. Dabei stehen unsere Business Consultants als Team zusammen und helfen sich gegenseitig. Und so vergeht ein Tag oftmals wie im Flug und einen klassischen Berufsalltag, wie dieser vielleicht in anderen Berufen gegeben ist, gibt es bei uns als Business Consultants kaum.

Kein Trost - aber eine wirkliche Chance!

Berufliche Neuorientierung für Pilotinnen und Piloten

Es gibt äußere Einflüsse, die sich nicht ignorieren, wegdiskutieren und einfach aussitzen lassen. Ein solcher Einfluss ist die CORONA-Pandemie, infolge derer viele Lebensbereiche direkt oder indirekt betroffen sind. Eine Vielzahl an Beschäftigten muss mit den Auswirkungen umgehen. Selbstredend gehören Pilotinnen und Piloten zu den direkt und nachhaltig Betroffenen. In den vergangenen Monaten haben sich Überlegungen und Hoffnungen relativiert oder gar aufgelöst, was ein wieder Anlaufen der Luftfahrt in angemessener Zeit und das Erreichen von zum Beispiel Fluggastzahlen in Richtung Vorkrisenniveau anbelangt.
Somit stellt sich die Frage, wie eine wirkliche berufliche Perspektive für Pilotinnen und Piloten aussehen kann. Vor allem dann, wenn man nüchtern auf die Fakten blickt und davon ausgeht, dass wohl nicht jede Pilotin und nicht jeder Pilot in den nächsten fünf Jahren wieder einen Platz im Cockpit haben wird. Und dies unabhängig davon, ob die Bereitschaft zum Wechsel nach Asien, in die Golfstaaten, nach Südamerika oder Afrika bestehen würde. Auf den Einflüsse von qualifizierten Arbeitskräften für das Cockpit aus anderen, günstiger bezahlten Regionen soll hier erst gar nicht eingegangen werden. Die Notwendigkeit, sich beruflich neu zu orientieren erscheint auf den ersten Blick gerade für Pilotinnen und Piloten als etwas „unfassbares“ – auf den zweiten Blick könnte es jedoch eine Chance auf einen sicheren, interessanten und spannenden Neuanfang sein.

Besondere Skills von Pilotinnen und Piloten

Pilotinnen und Piloten bringen Fähigkeiten mit, die sehr gefragt sind. Damit ist an dieser Stelle nicht der „Flugschein“ gemeint, der in der Bundesrepublik Deutschland kein anerkannter Ausbildungsberuf ist. Vielmehr geht es um Eigenschaften und Fähigkeiten, die Voraussetzung für eine Laufbahn im Cockpit sind und dort jeden Tag gefordert werden: Nennen wir zum Beispiel die Kommunikationsfähigkeit. Die Pilotinnen und Piloten stehen unter anderem in einem engen Austausch mit den Mechanikern und der Bodencrew. Hier ist die Fähigkeit gefordert, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen, um eine eindeutige, die Risiken von Missverständnissen ausschließende Kommunikation zu führen. Die Basis dafür ist das konsequente Handeln basierend auf dem Bewusstsein für Verantwortung und eine maximale Zuverlässigkeit. Der Arbeitsalltag für Pilotinnen und Piloten findet natürlich nicht komplett im Cockpit statt. Ein bedeutender Teil der Aufgaben besteht aus Analysen und administrativen, systemgestützten Tätigkeiten. In Summe werden logisches bzw. mathematisches Denken, die Fähigkeit komplexe Sachverhalte schnell und strukturiert zu erfassen ebenso abgefordert, wie das anhand von vorliegenden Fakten analysieren und bewerten von Störereignissen… und vieles mehr. Das alles könnte auf den ersten Blick als „selbstverständlich“ angesehen werden. Wenn man sich jedoch zum Beispiel nach qualifizierten Mitarbeitenden für IT-Projekte umschaut, dann erkennt gerade bei den vorgenannten Skills bzw. Softskills einen Mangel. Natürlich ist es für Unternehmen wünschenswert, für interessante und komplexe Aufgaben in IT-Projekten und bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen und qualifizierte Wirtschafts¬informatiker, Betriebswirte und ähnliches rekrutieren zu können. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Es gibt einen Mangel an entsprechenden Fachkräften und es gibt vor allem auch einen Mangel bezüglich der erforderlichen Fähigkeiten: Logisches Denken. Eineindeutige Kommunikation. Komplexe Sachverhalten schnell anhand von Fakten verstehen, analysieren und bewerten können.

Es ist spannend: Business Consultant.

Der Bedarf an Projektmanagern, an Business Consultants, an SAP® Consultants usw. für IT- und Organisationsprojekte ist groß. Wenn man sich aktuell auf den einschlägigen Portalen für Stellenanzeigen umschaut, findet man in Deutschland tausende offener Stelle. Natürlich fehlt einem Business Consultant oder einem Projektmanager „das aktive Fliegen“ – aber es fehlt nicht an Vielfalt der Aufgaben, der Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, Projekterfolge zu haben und sich laufend mit innovativen und anspruchsvollen Themen beschäftigen zu dürfen. Wichtig ist, dass sich die Pilotin bzw. der Pilot als „Quereinsteiger“ versteht und klar ist, dass zunächst Schulungen, Training on the Job usw. notwendig sind. Dies wirkt sich zwar auf das Einstiegsgehalt potentiell aus, sollte aber dennoch eine Festanstellung als Grundlage haben und ausdrücklich keine Schulungskosten oder ähnliches für den sich Bewerbenden bedeuten. Hintergrund hierfür ist, dass viele Unternehmen bei der Personalsuche nennenswerte Rekrutierungskosten für Personalberatende ausgeben und ohnehin Einarbeitungskosten zu berücksichtigen haben. Hier können die besonderen Fähigkeiten von Pilotinnen und Piloten wo möglich das kompensieren, was an fachliche Kenntnissen fehlt und erst noch angeeignet werden muss. Gerade im Kontext der systemgestützten Optimierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen (z. B. basierend auf SAP® S/4HANA, der SAP® Cloud Platform und basierend auf Microsoft® Dynamics und anderen) können die Potentiale von Pilotinnen und Piloten nach entsprechender Schulung und Einarbeitung sehr gut zum Einsatz gebracht werden. Hier warten interessante und zukunftsorientierte Aufgaben und Projekte. Dies sowohl als sogenannter inhouse-Consultant in Unternehmen, als auch als Consultant bei Systemhäusern und Beratungs¬gesellschaften. Natürlich müssen Pilotinnen und Piloten wissen, was sie wollen und ein „mal ausprobieren“ wird beim Wechseln in ein solches neues Berufsfeld nicht funktionieren. Für mittel- und langfristig orientierte Menschen, die einen sicheren und ebenfalls interessanten Job suchen, ist hier eine ernstzunehmende Alternative erkennbar.

Zur Person

Ralf Ruthardt ist geschäftsführender Gesellschafter der Ruthardt Consulting GmbH und Geschäftsführer der bc-competence gmbh. 

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Softwarelösungen und optimiert damit wichtige Geschäftsprozesse in mittelständischen und großen Unternehmen. In Gesprächen mit Mitgliedern der Task Force „Beruf“ der Vereinigung Cockpit e. V. hat sich gezeigt, dass sich für Pilotinnen und Piloten außerhalb der Luftfahrt ernst zu nehmende berufliche Perspektiven ergeben.

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